Was wir – außer bestem Käse –
sonst noch machen
Wer wirklich etwas verändern möchte, muss etwas bewirken und konkrete Schritte setzen. Wir beschäftigen uns mit vielen Projekten, die wir initiieren, persönlich betreuen und gemeinsam weiterbringen. So zum Beispiel unser Projekt „CO₂-Prämie“ oder unser Herzens-Projekt „Lebensräume für die Artenvielfalt“ – konkrete Wirkung hier bei uns, mitten in Österreich.1
Wir unterstützen Artenvielfaltauf jede Art und Wiese.
Artenvielfalt ist ein Teilbereich der Biodiversität.
Biodiversität bedeutet Lebensvielfalt: Die Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Lebensräumen der Erde. Sie steuert und stabilisiert die Lebenssysteme unserer Erde: Nahrung, Gesundheit, Energie, Wasser und Luft. Biodiversität wirkt wie ein Immunsystem der Natur. Zu ihrem Erhalt wollen wir beitragen.
Held*innen in Gummistiefeln
Unsere Bäuerinnen und Bauern leisten einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt. Sie zeigen täglich, wie Landwirtschaft und Artenvielfalt zusammengehen können! Auf jedem Hof gibt’s Flächen, Winkel und Ecken, die sich landwirtschaftlich weniger gut nutzen lassen: der alte Baum hinterm Haus, magere Wegränder oder Altgrasböschungen. Diese naturnahen Lebensräume wollen wir bewusst erhalten. Gemeinsam mit unseren Bäuerinnen und Bauern arbeiten wir an einer landwirtschaftlich genutzten Artenvielfaltsregion.2
Jedem Tierchen
sein Revierchen.
Aber da geht noch viel mehr: Als große Heumilchregion in Österreich wollen wir dazu beitragen, den Flachgau und das Mondseeland als bäuerlich geprägte Biodiversitätsregion weiterzuentwickeln.
Unser Ziel: 5.000 Lebensräume bis 2040 – als Beitrag zur Artenvielfalt in unserer Region und darüber hinaus!3
Biodiversität
Respekt, Insekt!
Wildbienen, Spinnen, Laufkäfer… Insekten zählen nicht immer zu den großen Sympathieträgern im Tierreich. Zu Unrecht! In Österreich gibt es ca. 40.000 Insektenarten – und viele davon erfüllen wichtige Aufgaben. Jede ist ein Rädchen, das unser Ökosystem am Laufen hält. Insekten sind Nahrungsgrundlage für viele andere Tiere. Sie bestäuben Pflanzen und sichern die menschliche Ernährung.4
75% der weltweit wichtigsten Nahrungspflanzen brauchen Bestäubung durch unterschiedliche Insekten!5
Kurzstreckenflüge
Besonders kleinste Insekten können nur kurze Distanzen überwinden und benötigen nahegelegene Habitate. Mit diesen Artenvielfalts-Lebensräumen unterstützen wir ein Netz aus engmaschigen „Inseln“. Über 2.300 solcher Lebensräume gibt es bereits (Stand 09/2026) – 5.000 sind das Ziel für ein besser vernetztes „Insel-Hopping“ der Insekten bis 2040.6
Heumilch: Milch und Flower Power
Seit 1889 entsteht der Großteil unserer vielen Käsesorten aus Heumilch. Schon unser Gründer Johann Baptist Woerle wusste: Die beste Milch für gschmackigen Käse stammt von Kühen, die im Sommer frische Wiesenkräuter und im Winter sonnengetrocknetes Heu fressen. Daran halten wir uns bis heute – seit fünf Generationen.
Geht’s den Kühen gut, schmeckt auch die Milch besser.
Der Speiseplan unserer Heumilch-Kühe ist vielfältig und garantiert frei von Silage oder Soja aus Übersee. Heumilch enthält wertvolle Inhaltsstoffe und trägt als einzige Milchsorte das EU-Gütesiegel „g.t.S.“ – garantiert traditionelle Spezialität.7 Der Weg der Heumilch vom Bauernhof bis zum fertigen Käse wird von unzähligen Qualitätskontrollen begleitet. Dabei setzt WOERLE neben eigenen Kontrollen auch auf externe Labore und Partner, die die Einhaltung der strengen Vorgaben prüfen.8 So halten wir die Qualitätsstandards hoch und freuen uns regelmäßig über Auszeichnungen.
Beste Milchqualität kann man (m)essen.
Und hier schließt sich der Kreis. Unsere Heumilchwiesen bieten Lebensräume für Artenvielfalt. Viele Gräser und Kräuter wachsen hier – das lieben nicht nur die Kühe, sondern ist auch wertvoll für Insekten, und entscheidend für das Aroma unserer Käsespezialitäten.
Deshalb engagieren wir uns aktiv für den Erhalt und die Erweiterung naturnaher Lebensräume. Das Motto „Verantwortlich wirtschaften und produzieren“ füllen wir bei WOERLE mit Leben!
Per Du mit der Kuh: Ciao Bella!
Im Schnitt leben nur circa 25 Kühe9 auf dem Hof unserer Bauern – das gibt ihnen genug Zeit für eine persönliche Betreuung der Tiere.
Unsere Landwirte kennen jede Kuh beim Namen, achten auf ihre Vorlieben und sorgen für Auslauf, Sonne und frische Luft. Unsere Milchkühe müssen keine Höchstleistungen erbringen.
Geht’s den Kühen gut, schmeckt auch die Milch besser.
Der Speiseplan unserer Heumilch-Kühe ist vielfältig und garantiert frei von Silage oder Soja aus Übersee. Heumilch enthält wertvolle Inhaltsstoffe und trägt als einzige Milchsorte das EU-Gütesiegel „g.t.S.“ – garantiert traditionelle Spezialität.7 Der Weg der Heumilch vom Bauernhof bis zum fertigen Käse wird von unzähligen Qualitätskontrollen begleitet. Dabei setzt WOERLE neben eigenen Kontrollen auch auf externe Labore und Partner, die die Einhaltung der strengen Vorgaben prüfen.8 So halten wir die Qualitätsstandards hoch und freuen uns regelmäßig über Auszeichnungen.
Per Du mit der Kuh: Ciao Bella!
Im Schnitt leben nur circa 25 Kühe9 auf dem Hof unserer Bauern – das gibt ihnen genug Zeit für eine persönliche Betreuung der Tiere.
Unsere Landwirte kennen jede Kuh beim Namen, achten auf ihre Vorlieben und sorgen für Auslauf, Sonne und frische Luft. Unsere Milchkühe müssen keine Höchstleistungen erbringen.
Beste Milchqualität kann man (m)essen.
Und hier schließt sich der Kreis. Unsere Heumilchwiesen bieten Lebensräume für Artenvielfalt. Viele Gräser und Kräuter wachsen hier – das lieben nicht nur die Kühe, sondern ist auch wertvoll für Insekten, und entscheidend für das Aroma unserer Käsespezialitäten.
Deshalb engagieren wir uns aktiv für den Erhalt und die Erweiterung naturnaher Lebensräume. Das Motto „Verantwortlich wirtschaften und produzieren“ füllen wir bei WOERLE mit Leben!
Haltung mit Sorgfalt
Fütterung
Frische Gräser und Kräuter im Sommer, duftendes Heu im Winter. Viel mehr braucht es nicht!
Bewegung
Mindestens 120 Tage im Jahr auf der Weide, im Auslauf oder Laufstall – dauerhafte Anbindehaltung ist verboten.
Initiative Kuhwohl
Unseren Landwirt:innen liegt das Wohl der Tiere am Herzen. Das besondere Vertrauensverhältnis fördert das Wohlbefinden des Tieres. Das ist wichtig, zum Beispiel bei Tierarztbesuchen, um Stress der Kuh zu vermeiden. Unsere Bäuerinnen und Bauern kümmern sich um Tiergesundheit und arbeiten auch mit Homöopathie zur Vorbeugung und Früherkennung.
Die Heumilchkuh – ein echter Foodie
Kühe sind Genießerinnen. Pro Tag fressen sie bis zu 100 kg Gras, trinken bis zu 120 Liter Wasser und verbringen um die fünf bis sechs Stunden mit der Nahrungsaufnahme. Als Wiederkäuer schluckt die Kuh das Gras bzw. Heu zunächst schnell hinunter und das fast ohne zu kauen. Genüsslich und entspannt verbringt sie dann noch um die acht bis zehn Stunden – überwiegend im Liegen – mit dem Wiederkäuen. Dieser natürliche Rhythmus ist die Basis für das Wohlbefinden der Kuh – und für unsere Käsespezialitäten.
Gemeinsam etwas bewegen –
CO₂ senken
WOERLE unterstützt Klimaschutz in der Region mit verschiedenen Projekten. Unsere CO₂-Prämie unterstützt Maßnahmen, die den CO₂-Fußabdruck unseres Käses senken und Emissionen vor Ort verringern sollen. Außerdem fördern wir so die Wertschöpfung in der Region für die Region.10
Was heißt das konkret?
Bei WOERLE in Henndorf nutzen wir die Kraft der Sonne zur Stromgewinnung und Regenwasser zur Kühlung unserer Gebäude. Unsere frische Milch kommt von Höfen aus einem Umkreis von maximal 50 km. Unsere Bauern belohnen wir mit bis zu € 50,- brutto pro rechnerisch eingesparter Tonne CO₂.10
Energie-Effizienz und klimaresilientere Wirtschaftsweise
Wir unterstützen unsere rund 400 Milchbäuerinnen und Milchbauern mit einer CO₂-Prämie dabei, am eigenen Hof Maßnahmen umzusetzen, die Emissionen reduzieren und die helfen sollen sich an die veränderten Wetter- und Klimabedingungen anzupassen.10
Jede Tonne eine Wonne! WOERLE belohnt jede eingesparte Tonne CO₂
Wir wollen innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette in der Region aktiv sein. Mit bis zu 50 € pro rechnerisch eingesparter Tonne CO₂, zahlt WOERLE eine Prämie an teilnehmende Betriebe.10 Das ist unser Beitrag auf dem langen Weg in eine enkeltaugliche Zukunft, für unsere Bauernfamilien und für unsere beste Milch.
Käse und sein Fußabdruck
Unser Ziel: Gemeinsam mit unseren Milchbäuerinnen und Milchbauern wollen wir jährlich den CO2-Fußabdruck unserer WOERLE Käsespezialitäten senken!10
Fakt bleibt jedoch: Kühe stoßen bei der Verdauung klimawirksames Methan aus. In unserer CO₂e-Bilanz machen diese Verdauungsgase den größten Teil des Klimafußabdrucks unserer Milch aus. Die Energieeffizienz-Maßnahmen im Projekt „CO₂-Prämie“ betreffen derzeit rund 0,1 % des gesamten WOERLE CO₂e-Footprints.
Einen klimaneutralen Käse versprechen wir nicht – und das ist auch nicht unser Ziel, weil wir die Natur unserer Kühe respektieren. Gemeinsam mit unseren Bauernfamilien arbeiten wir Jahr für Jahr an Maßnahmen, die klimawirksame Gase dort verringern sollen, wo es fachlich sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig ist.
Jede gut umgesetzte Maßnahme ist ein Schritt in die richtige Richtung. Und auf jede belegbar eingesparte Tonne CO₂e sind wir sehr stolz!10
Der Weg zur WOERLE CO₂-Prämie:
Den Anfang macht die Bauernfamilie mit der Einreichung geplanter Maßnahmen. Gemeinsam mit externen Fachleuten werden die Vorschläge evaluiert und entwickelt. Erfüllt eine Maßnahme die festgelegten Kriterien, wird die Prämie ausbezahlt. Die Umsetzung wird persönlich begleitet und anhand von Belegen dokumentiert.
Prämierte Maßnahmen:
Dazu zählen zum Beispiel Milchkühlanlagen mit geringerem Energiebedarf gegenüber bisherigen Anlagen, Wärmerückgewinnungsprojekte, E-Hoftracs, Wärmedämmung mit geeigneten Dämmstoffen, die Pflanzung von Obstbäumen auf der Kuhweide, Anlage von Hecken, Einsatz von Pflanzenkohle im Güllemanagement, Optimierung von Heizungsanlagen und weitere geprüfte Maßnahmen aus den Bereichen Energie, Hoftechnik und Naturraum.10
Bisherige Bilanz.
Was hat sich seit Start des Projekts 2021 getan? Die Resonanz ist groß, die Milchbauern sind hochmotiviert!
Wieviel Tonnen an CO₂ bisher eingespart wurden, zeigt unser Einsparungs-Zähler.
Schau,
wie es wirkt.
Viele Maßnahmen wurden bereits umgesetzt – und es werden laufend mehr! Hier findest du einige Beispiele. Dort, wo es möglich war, haben wir die „vor Ort“-Besichtigungen mit dem E-Bike durchgeführt. Für unsere Ziele strampeln wir uns ab – buchstäblich!
Gute Aussichten für Käse mit geringerem Fußabdruck…
Klimaschutzmaßnahmen – im Unternehmen und am Bauernhof – sind Investitionen, die sich erst nach längerer Zeit rechnen. Aber das zahlt sich aus. Wenn der CO₂-Fußabdruck der WOERLE Käsespezialitäten sinkt, gewinnt für uns auch die Arbeit an diesen Qualitätsprodukten an Bedeutung.
Unsere Käsespezialitäten sind ein kleiner Teil der Antwort auf die steigende Nachfrage nach Produkten mit einem geringeren CO₂-Fußabdruck!10
…und eine resilientere Landwirtschaft
Wir betreiben laufend Bildungs- und Forschungskooperationen mit der HBLA Ursprung, unter der Leitung von Dr. Konrad Steiner, dem wissenschaftlichen Begleiter der WOERLE-Nachhaltigkeitsprojekte.
Für mehr Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für das Thema Klimaschutz organisieren wir laufend Vorträge und Workshops.11
Gute Aussichten für Käse mit geringerem Fußabdruck…
Klimaschutzmaßnahmen – im Unternehmen und am Bauernhof – sind Investitionen, die sich erst nach längerer Zeit rechnen. Aber das zahlt sich aus. Wenn der CO₂-Fußabdruck der WOERLE Käsespezialitäten sinkt, gewinnt für uns auch die Arbeit an diesen Qualitätsprodukten an Bedeutung.
Unsere Käsespezialitäten sind ein kleiner Teil der Antwort auf die steigende Nachfrage nach Produkten mit einem geringeren CO₂-Fußabdruck!10
…und eine resilientere Landwirtschaft
Wir betreiben laufend Bildungs- und Forschungskooperationen mit der HBLA Ursprung, unter der Leitung von Dr. Konrad Steiner, dem wissenschaftlichen Begleiter der WOERLE-Nachhaltigkeitsprojekte.
Für mehr Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für das Thema Klimaschutz organisieren wir laufend Vorträge und Workshops.11
1 = siehe Nachhaltigkeitsbericht (Seiten 26-33, 71, 76)(; Effect of land‑use intensity and adjacent semi‑natural habitats on wild and honey bees of meadows (zuletzt abgerufen 09/2026)
2 = siehe Nachhaltigkeitsbericht (Seiten 30-33, 76); Effect of land‑use intensity and adjacent semi‑natural habitats on wild and honey bees of meadows (zuletzt abgerufen 09/2026)
3 = siehe Nachhaltigkeitsbericht (Seiten 30-33, 76)
4 = Arten in Zahlen und Insekten in Österreich (alle zuletzt abgerufen 09/2026)
5 = Global Action on Pollination Services for Sustainable Agriculture (zuletzt abgerufen 09/2026)
6 = siehe Nachhaltigkeitsbericht (Seiten 30-33, 76)
7 = Projekt: Fettsäurespektrum von Heumilch und Heumilchprodukten mit Schwerpunkt CLA und Omega-3 Fettsäuren und EU-Gütesiegel g.t.S. (alle zuletzt abgerufen 09/2026)
8 = Unsere Zertifikate
9 = siehe Nachhaltigkeitsbericht (Seite 56)
10 = siehe Nachhaltigkeitsbericht (Seiten 26-29, 71)
11 = siehe Nachhaltigkeitsbericht (Seiten 58-61)
